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RECHT UND FAIR PLAY

Umfrage "Abmahnungen im Internet 2011"

Unternehmer, die über einen Online-Shop verfügen, haben es derzeit aus wettbewerbsrechtlicher Sicht wahrlich nicht einfach, da sie stets damit rechnen müssen, Abmahnungen von Konkurrenten, Verbraucherschützern oder Wettbewerbshütern zu erhalten.

Der ursprüngliche Zweck der Abmahnung - die Herstellung von Gleichheit im Wettbewerb - verkümmert zusehends. Abmahnungen werden heutzutage von angeblichen Mitbewerbern oder unseriösen Vereinen oftmals missbraucht, um Profit aus den geringsten Verstößen der Shopbetreiber schlagen zu können. Massenabmahnungen sind mitunter an der Tagesordnung, jedoch nur schwer nachweisbar.

 Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Trusted Shops rufen daher zur Teilnahme an der Umfrage "Abmahnungen im Internet 2011" auf. Ziel der Umfrage ist die Beantwortung folgender wichtiger Fragen:

  • Wie viele Shops sind von Abmahnungen seit 2009 betroffen?
  • Welches sind die häufigsten Abmahnungsgründe?
  • Welche wirtschaftlichen Schäden entstehen durch Abmahnungen?
  • Wie reagieren Shops auf Abmahnungen und mit welchem Erfolg?
  • Wie lassen sich missbräuchliche Abmahnungen verhindern?
  • Welche Streitwerte wurden als Grundlage der Kostenberechnung verwendet?

Der DIHK setzt sich schon seit vielen Jahren dafür ein, dass der Gesetzgeber tätig wird und das missbräuchliche Abmahnunwesen eindämmt.

"Wir hoffen darauf, dass sich möglichst viele Unternehmen beteiligen, um so eine bessere Basis zu haben, gegenüber Regierung und Parlament die dringende Notwendigkeit einer gesetzlichen Änderung zu verdeutlichen", betont Hildegard Reppelmund, Leiterin des Referats Wettbewerbsrecht des DIHK.

Sofern Sie in der Vergangenheit bereits Abmahnungen erhalten haben, können Sie sich an der Umfrage beteiligen. Den Link zur Umfrage finden Sie in der rechten Spalte unter dem Punkt "Mehr zu diesem Thema".