Neue DIHK-Broschüre zur Verbraucherschlichtung erschienen

Ab dem 1. Februar 2017 müssen Unternehmen gegenüber Verbrauchern über ihre Webseiten und Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie im Konfliktfall darüber informieren, ob und gegebenenfalls über welche Schlichtungsstelle sie sich an einem Schlichtungsverfahren beteiligen.
Diese Informationspflichten ergeben sich aus dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) und gelten auch dann, wenn sich das Unternehmen gegen eine Teilnahme am Schlichtungsverfahren entscheidet. Bei Verletzung der Hinweispflichten drohen wettbewerbsrechtliche Abmahnungen. 
Die Erfüllung der neuen Informationspflichten setzt eine eingehende Auseinandersetzung der Unternehmen mit der Verbraucherschlichtung voraus. Hierbei kann die neue DIHK-Publikation eine Hilfestellung bieten. Es werden die Vor- und Nachteile der Verbraucherschlichtung und die damit verbundenen Kosten beleuchtet, konkrete Formulierungsvorschläge zur Erfüllung der Informationspflichten und praktische Hinweise an die Hand gegeben. Des Weiteren werden Fragen rund um die neuen gesetzlichen Vorgaben beantwortet und der Ablauf eines Schlichtungsverfahrens im Sinne des VSBG am Beispiel der Allgemeinen Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e. V. in Kehl erläutert.
Die DIHK-Publikation „Ist Schlichten besser als Richten? - Die neuen Regelungen in der Verbraucherschlichtung und ihre Auswirkungen auf Unternehmen“ kann ab sofort über den DIHK Verlag bezogen werden.