Notfallhandbuch - wenn der Chef ausfällt

Auf den plötzlichen Ausfall der Unternehmensführung sind zahlreiche Unternehmen nicht angemessen vorbereitet. Untersuchungen haben ergeben, dass sich bisher nur jeder zweite Firmenchef mit der Frage auseinandergesetzt hat, was mit dem Unternehmen geschieht, wenn er durch Krankheit oder Tod ausfällt.

 
"Wir haben die Erfahrung gemacht, dass junge und auch erfahrene Unternehmer bei der Notfallplanung leider noch kein Bedarf sehen", so Michael Bertram, Leiter des Geschäftsbereichs Existenzgründung und Unternehmensförderung bei der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein. Die Notfallvorsorge zur Sicherung der Geschäftsfähigkeit des Betriebes sollte daher keine Frage des Alters sein.
Was aber ist genau zu tun? Welche wichtigen Informationen und Regelungen sollten in schriftlicher Form hinterlegt sein, damit das Unternehmen auch bei einem Ausfall des Chefs weiterhin funktionsfähig ist? Um den Betrieb vor unnötigem Schaden zu bewahren, sollte jeder einen ‚Notfallkoffer‘ haben. Dieser sollte zum Beispiel mit Vollmachten, Vertretungsplan und einer Dokumentenmappe mit Bankverbindungen und Passwörtern gepackt sein.
Das 66-seitige IHK-Notfallhandbuch greift diese und viele weitere Punkte auf. Sie finden dieses kostenfrei als ausfüllbare PDF-Version auf der rechten Seite unter "weitere Informationen". Dabei besteht die Möglichkeit, die einzelnen Checklisten auszufüllen, abzuspeichern und auszudrucken und in einem Notfallordner abzuheften.